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Artikel zu: Innovation

Widerstand ist zwecklos. Gastkommentar im Report.

“Widerstand ist zwecklos, Social Media revolutionieren unsere Gesellschaft.”, lautet der Titel des Gastkommentares von Anita Posch im Report (Aug. 2011).

Die Fakten: 750 Millionen Menschen haben ein Profil auf Facebook, Produkt-Empfehlungen von Freunden zählen mehr als Werbung jemals bringen kann, Demokratisierungsprozesse finden statt, Regierungen stürzen und vieles mehr. Social Media hat bereits unsere Welt verändert und wird das in verstärktem Maß in Zukunft tun. Was bedeutet das für Unternehmen und ihre Leader?…

Die neue Mitsprache von allen über alles bedeutet den totalen Kontrollverlust. Es ist nicht nur schwer sich im Rauschen der vielen Meinungen und (selbsternannten) ExpertInnen einen Namen zu machen, es ist schlichtweg nicht mehr möglich Kommunikation und somit die Meinung über das eigene Unternehmen zu kontrollieren.

Umgekehrt ermöglicht uns die neue Welt ungeahnte Chancen für den Kundenservice, die Produktentwicklung oder etwa die Bindung an eine Marke. Wenn Social Media gut gemacht wird, gibt es auch genug Belege für einen Return on Investment. Social Media darf aber nicht für sich alleine betrachtet werden. Social Media kann und ist nur ein Teil der Unternehmenskommunikation. Wer glaubt, mit einer Facebook-Fanpage ist es getan, der irrt.

Wirklich spannend ist, dass die massenhafte Nutzung der Social Media-Technologien die Unternehmen zwingt ehrlich und authentisch zu agieren. Es kommt alles an die Oberfläche, was “Unrecht” ist. Das ist schlecht für diejenigen, die es sich bis jetzt einfach gemacht und öfter mal ein Auge zugedrückt haben, wenn nicht alles mit rechten Dingen zuging. Das ist gut für uns alle. Aber zurück zu den Unternehmen. Die Aufgabe eines Unternehmens ist es kommerzielle Wertschöpfung zu erzielen. Zu den Faktoren Produktqualität, Preis, Absatzmöglichkeiten, Werbung, Kundenservice etc. kommt nun auch die Transparenz in der Kommunikation dazu. Das heißt: Ein Mangel am Produkt oder am Preis spricht sich schnell herum. Das Unternehmen kommt in Zugzwang und muss reagieren. Wer schon im Vorfeld im Netz gut aufgestellt ist und die Werte und wofür das Unternehmen steht bekannt sind, hat klare Vorteile und kann agieren statt reagieren.

Weiters reicht es nicht mehr, der beste und billigste zu sein. Die Aufgabe des Unternehmes ist es heute auch gesellschaftliche Wertschöpfung zu erzielen. “Gut zu sein” ist das Um und Auf eines langfristigen Erfolges. Beispielsweise die Marke McDonald’s: Seitdem in der Kommunikation die Themen “gesundes Essen” und “Übergewicht vermeiden” behandelt werden, steht McDonald’s nicht mehr für Billigessen, sondern für ein Lebensgefühl. Das muss aber auch ernst gemeint sein. Wer glaubt, dass man mit einer aufgesetzten Kampagne “Gut sein” etablieren kann, wird schnell aufgedeckt. Ein Unternehmer, dessen Grundthema seiner Arbeit “Nachhaltigkeit” ist, sich von einem Autohändler gleichzeitig aber ein SUV sponsern lässt, hat schnell ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und dies nicht nur wie früher bei seinen fünf Spezis, nein, bei seinen 600 Freunden auf Facebook. Genauso verhält es sich mit Unternehmensstrategien. Was früher unter den Teppich gekehrt werden konnte, wird heute öffentlich.

Die allererste Aufgabe jedes Unternehmens ist es die eigene Rolle zu klären. Wofür steht das Unternehmen, was sind die langfristigen Ziele? Vertrauen zu haben in die eigenen MitarbeiterInnen, diese sind die BotschafterInnen des Unternehmens. Kommunikation kann und darf sich nicht nur auf Unternehmenssprecher beschränken, Kommunikation ist eine strategische Aufgabe, der heute durch die sozialen Medien noch mehr Bedeutung zukommt als früher. Social Media bieten uns die Chance einer offeneren, ehrlicheren Zukunft in der es sich gut wirtschaften lässt.

Lassen wir uns das nicht durch Angst vor dem Medium zerstören.

Lesen Sie den Kommentar auf http://www.report.at/telekommunikation-a-it/podium/podium/36605-widerstand-ist-zwecklos

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Neue Arbeit – Neue Kultur: Frithjof Bergmann im Interview

Vision einer (selbst)bestimmten Gesellschaft

Im Rahmen der Ars Electronica 2010 in der ehemaligen Tabakfabrik in Linz, lernten meine Kollegin Martina Gruber und ich Prof. Frithjof Bergmann, den Begründer der “Neuen Arbeit” persönlich kennen. Unsere Plattform “wienett – Handwerk zum Kaufen” war Teil der Ausstellung zum Thema “NANK – Neue Arbeit, Neue Kultur“.

In dieser Schau wurden zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum Projekte und Technologien der “Neuen Arbeit” vorgestellt. Podiumsdiskussionen zu Themen wie “Werkstatt 2020″, “Social Entrepreneurship, Kleinstbetriebe”, “Nachhaltig wirtschaften” oder “Open Source. Real.” rundeten die Veranstaltung ab.

Ich führte am 5.9.2010 ein Interview mit Prof. Bergmann. Zur Einleitung ein paar Worte über die Vision der “Neuen Arbeit” und ihren Begründer.

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wienett ein “Start up des Jahres 2010″ der Futurezone

Die FUTUREZONE stellt zehn österreichische Start-ups vor, die 2010 mit innovativen Diensten und Ideen auf sich aufmerksam gemacht haben. wienett war neben garmz und runtastic eines der 10 ausgewählten Start ups:

wienett Start up 2010

zum Futurezone Artikel “Start ups des Jahres 2010″

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wienett als “Start up Geschichte” der Futurezone

Im Rahmen der Serie “Start-up-Geschichten” berichtete die Futurezone über aktuelle Entwicklungen bei heimischen Start ups und portraitiert junge Unternehmen und frische Internet Ideen. wienett war dabei:

wienett Start up Geschichte

zum Futurezone Artikel

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Kosten für Gemeinschaftsbüros

Das Wirtschaftsblatt analysiert mithilfe des Marktwissens von Martina Gruber von raumdirekt die Kosten für Gemeinschaftsbüros. (22.01.2010)

raumdirekt im Wirtschaftsblatt

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In der Krise bestehen. Coworking als Lösung.

Die wirtschaftliche Rezession zwingt Unternehmen knapp zu kalkulieren und Kosten zu senken. Kleine Firmen und EinzelunternehmerInnen sparen zuerst bei Ihrem Büro. Sie arbeiten von zu Hause aus oder geben die Gründungsidee auf. Office Sharing und Arbeitsraum auf Zeit ist eine Lösung. Die Plattform „raumdirekt.com“ widmet sich ganz diesem Thema.

Wesentlicher Kostenfaktor: das eigene Büro

Bei EinzelunternehmerInnen und kleinen Firmen sind die Kosten für Miete und Erhaltung des eigenen Büros oft hoch. Besonders zu Beginn fallen Investitionen und Infrastrukturkosten an.

Das Resultat: GründerInnen und Start Ups arbeiten im Wohnzimmer und Kaffeehaus. Die Unternehmensgründung wird aufgrund des hohen wirtschaftlichen Risikos aufgegeben.

Die Gefahren sind offensichtlich:

  1. Unternehmensgründungen werden schwerer bis unmöglich. Die Zahl der für die Gesamtwirtschaft so wichtigen Gründungen geht zurück.
  2. Man sitzt alleine zu Hause, es fehlt an Gesprächen mit KollegInnen, das Knüpfen von Geschäftskontakten ist schwierig, man vereinsamt. Unternehmen werden geschlossen.


Die Lösung: Coworking und temporäre Arbeitsplätze

Die Vorteile von Gemeinschaftsbüros und temporären Arbeitsplätzen liegen auf der Hand.
Investitionen für die Büro Gestaltung und technische Infrastruktur entfallen oder werden geteilt. Das spart Zeit und Nerven. Man kommt, schließt den Rechner an und kann sich voll auf das eigene Business konzentrieren.

Es gibt Synergien und Austauschmöglichkeiten. Die Webdesignerin im Haus übernimmt vielleicht die Programmierung der Website und erhält im Austausch Beratungsleistung. Es sind viele Kooperationsformen möglich. Gemeinsam können größere Projekte umgesetzt werden. Oft ist es aber schon hilfreich, wenn man ganz einfache Auskünfte erfragen kann. Im besten Fall entstehen Freundschaften und jahrelange Kooperationen, auch wenn man schon aus dem Gemeinschaftsbüro ausgezogen ist.

Arbeitsräume auf Zeit und Gemeinschaftsbüros findet man auf “raumdirekt.com – Finde Deinen Arbeitsraum”. raumdirekt ist die erste Plattform für Mobiles Arbeiten, Office Sharing und Arbeiten auf Zeit im deutschsprachigen Raum. BürobesitzerInnen mit dem Willen zu teilen, können die Möglichkeit einer individuellen Präsentation nutzen.

Und: Wenn mit dem eigenen Unternehmen alles schiefgehen sollte, was leider oft genug der Fall ist, waren wenigstens die finanziellen Aufwände für den Bezug eines geteilten Büros wesentlich geringer als bei einem eigenen Büro.

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Social Media Marketing Beispiele

Diese Liste ist zwar schon aus dem Jahr 2008 bietet aber eine gute Übersicht über die Social Media Strategien großer Unternehmen wie Zappos, Coca Cola, AT & T usw.

http://www.beingpeterkim.com/2008/09/ive-been-thinki.html

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Free WLANs für mobiles Arbeiten auf raumdirekt

Ab sofort sind freie WLAN Hotspots in Österreich auf “raumdirekt.com – Finde Deinen Arbeitsraum” verzeichnet. Durch die Kooperation mit dem WLAN Betreiber Freewave wird die Suche nach Plätzen zum Arbeiten für mobile Menschen erleichtert.

Die Suche nach Free WLAN Standorten erfolgt über ein Google Mash Up oder eine Liste.

Free WLANs in Google Map

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