Facebook hat für den Börsengang die aktuellen User und Nutzungsdaten bekannt gegeben. Mit Stand 31.12.2011 zählte Facebook 845 Millionen aktive Profile weltweit, das ist ein Anstieg um 39% verglichen mit 31.12.2010.
Im Schnitt nutzen 483 Millionen User Facebook täglich (Dezember 2011), ein Anstieg um 48% verglichen mit 2010.
Über 425 Millionen MAUs (monthly active users) benutzen mobile Produkte von Facebook.
Es gab über 100 Milliarden Freundschaften auf Facebook.
Es wurde durchschnittlich 2,7 Milliarden mal pro Tag etwas kommentiert oder mit “like” versehen (im letzten Quartal 2011)
Facebook, Twitter, Google+ und Co. Wie können Immobilien MaklerInnen die neuen Kommunikations- und Präsentationsmöglichkeiten nutzen? Wie erreicht man die Menschen, die aktuell auf Wohnungs- oder Haussuche sind? Wie können MaklerInnen ihren teilweise angeschlagenen Ruf verbessern?
Diese Präsentation ist ein kurzer Auszug aus unserem Seminar “Social Media für Immobilien MaklerInnen”. Es soll Ihnen einen Einblick in Social Media geben und die Dimension zeigen, in der sich unsere Kommunikation ändert. 51% aller österreichischen Internetznutzer sind bereits auf Facebook & Co. und es werden sicher noch mehr.
Warum und wie sollen Makler Social Media nutzen?
Erfahren Sie von Immobilien Makler Tobias Geipel aus Bad Orb, warum er soziale Medien für seine Maklertätigkeit nutzt:
Welche Plattformen soll man nutzen?
Facebook, Twitter, Google+, Youtube sind momentan die am meist genutzten Plattformen. Hier finden Sie Wohnungssuchende und die, die es noch werden. Man muss und soll sich aber nicht gleich wild bei allen Plattformen anmelden. Das Wichtigste ist, dass man zuerst versteht wie man in sozialen Medien kommuniziert. Dann erarbeitet man anhand der eigenen Ziele und der Zielgruppen eine Strategie. Und erst dann sollte man starten.
Als Anschauungsbeispiel dient wieder Tobias Geipel mit seiner Website.
Wenn sich etwas in den letzten 10 Jahren verändert hat, dann ist es der Konsum an Videos und vor allem die Erleichterung in der Produktion. Heute ist es möglich mit Smartphones Panorama Fotos von Wohnungen zu erstellen, zu einem Bruchteil der Zeit und Kosten. Es gibt so viele Möglichkeiten, die Wohnungen und Gewerbeimmobilien besser darzustellen als früher, dass es schade ist, dass erst so wenige Makler in Social Media aktiv sind.
Die Zeit- und Kostenersparnis wirkt sich gleich doppelt aus. Erstens bei der Video Erstellung und unnötige Besichtigungstermine entfallen. Die Interessenten sehen direkt im Video wie die Wohnung aussieht. Alle Beteiligten sparen also Zeit und Ärger.
Die Einsatzmöglichkeiten von Videos sind bsp. vor Ort Videos drehen und auf YouTube veröffentlichen oder Panorama Bilder von Räumen erzeugen z.B. mit der 360 Panorama App.
QR Codes
QR heisst Quick Response und ist ein Code, den man zb. auf ein Schild bei einer Immobilie kleben kann. Dieser Code kann von Smartphones mit der Kamera erkannt werden und leitet unmittelbar auf den im QR Code hinterlegten Link zu einer Website weiter.
Arbeitshilfen für MaklerInnen
Zu Social Media gehören nicht nur Facebook & Co., sondern auch neue Applikationen und Software Tools in der Cloud, die Unternehmen bei der Arbeit behilflich sind. Als Beispiel die App “Wohnungsübergabe Protokoll” der Firma Haufe, die in der PRO Version ca. 6 € kostet (Stand 20.01.2012)
Wie geht es weiter für Makler?
Nachdem die Entwicklung der Technologien rasant voran schreiten, werden diese Technologien bald auch für kleinere Unternehmen nutzbar, weil kostengünstiger als derzeit, sein.
Augmented Reality
Kurz erklärt: Mit augmented Reality kann man, wenn man die Welt durch die Smartphone Kamera betrachtet, Dinge sehen, die es nur virtuell gibt. Am besten Sie sehen sich dieses Video an. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, werden gleich augenscheinlich.
Ich hoffe, wir konnten Ihnen einen kurzen Überblick und ein paar Denkanstöße geben wie Sie Ihr heutiges Geschäft erfolgreich auf die online Zukunft ausrichten können. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie bei diesem Schritt Unterstützung möchten.
Immer wieder werden wir gefragt, welche Dienste und Tools es gibt, die die Online Marketing Arbeit erleichtern. Für Einzelunternehmen und Klein- bis Mittelbetriebe sind unserer Meinung nach diese Tools sehr geeignet. Wir verwenden sie alle selbst.
In diesem Social Media Kurs lernen Sie, wie und ob der Einsatz von Social Media in ihrem Unternehmen oder für Ihre Person sinnvoll ist. Sie werden Anregungen und Tools bekommen, sich selbst wirkungsvoll im Internet zu präsentieren. Wir sprechen anhand von Fallbeispielen über die Chancen und Risiken im Umgang mit KundInnen und MitarbeiterInnen in sozialen Netzwerken.
In diesem Social Media Kurs lernen Sie, wie und ob der Einsatz von Social Media in ihrem Unternehmen oder für Ihre Person sinnvoll ist. Sie werden Anregungen und Tools bekommen, sich selbst wirkungsvoll im Internet zu präsentieren. Wir sprechen anhand von Fallbeispielen über die Chancen und Risiken im Umgang mit KundInnen und MitarbeiterInnen in sozialen Netzwerken.
Raum zum Experimentieren mit Facebook und Konsorten bietet die “Querform Social Media Werkstatt“.
Die Social Media Werkstatt ist für Unternehmer_innen und Selbstständige gedacht, die schon eine Facebook Seite haben und ihre Kenntnisse gerne ausbauen wollen. An diesem Abend testen wir gemeinsam neue Funktionen auf Facebook. Die Werkstatt ist nicht als Vortrag gedacht, sondern eine Schulung und ein Raum zum Experimentieren. Ausserdem ergibt sich die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen.
Facebook ermöglicht die Ergänzung der Fanpage mit eigenen Menüpunkten. Die Inhalte werden in einem iFrame eingebunden. So können zum Beispiel Webformulare zum Newsletter anmelden oder aktuelle Texte eingebunden werden.
“Widerstand ist zwecklos, Social Media revolutionieren unsere Gesellschaft.”, lautet der Titel des Gastkommentares von Anita Posch im Report (Aug. 2011).
Die Fakten: 750 Millionen Menschen haben ein Profil auf Facebook, Produkt-Empfehlungen von Freunden zählen mehr als Werbung jemals bringen kann, Demokratisierungsprozesse finden statt, Regierungen stürzen und vieles mehr. Social Media hat bereits unsere Welt verändert und wird das in verstärktem Maß in Zukunft tun. Was bedeutet das für Unternehmen und ihre Leader?…
Die neue Mitsprache von allen über alles bedeutet den totalen Kontrollverlust. Es ist nicht nur schwer sich im Rauschen der vielen Meinungen und (selbsternannten) ExpertInnen einen Namen zu machen, es ist schlichtweg nicht mehr möglich Kommunikation und somit die Meinung über das eigene Unternehmen zu kontrollieren.
Umgekehrt ermöglicht uns die neue Welt ungeahnte Chancen für den Kundenservice, die Produktentwicklung oder etwa die Bindung an eine Marke. Wenn Social Media gut gemacht wird, gibt es auch genug Belege für einen Return on Investment. Social Media darf aber nicht für sich alleine betrachtet werden. Social Media kann und ist nur ein Teil der Unternehmenskommunikation. Wer glaubt, mit einer Facebook-Fanpage ist es getan, der irrt.
Wirklich spannend ist, dass die massenhafte Nutzung der Social Media-Technologien die Unternehmen zwingt ehrlich und authentisch zu agieren. Es kommt alles an die Oberfläche, was “Unrecht” ist. Das ist schlecht für diejenigen, die es sich bis jetzt einfach gemacht und öfter mal ein Auge zugedrückt haben, wenn nicht alles mit rechten Dingen zuging. Das ist gut für uns alle. Aber zurück zu den Unternehmen. Die Aufgabe eines Unternehmens ist es kommerzielle Wertschöpfung zu erzielen. Zu den Faktoren Produktqualität, Preis, Absatzmöglichkeiten, Werbung, Kundenservice etc. kommt nun auch die Transparenz in der Kommunikation dazu. Das heißt: Ein Mangel am Produkt oder am Preis spricht sich schnell herum. Das Unternehmen kommt in Zugzwang und muss reagieren. Wer schon im Vorfeld im Netz gut aufgestellt ist und die Werte und wofür das Unternehmen steht bekannt sind, hat klare Vorteile und kann agieren statt reagieren.
Weiters reicht es nicht mehr, der beste und billigste zu sein. Die Aufgabe des Unternehmes ist es heute auch gesellschaftliche Wertschöpfung zu erzielen. “Gut zu sein” ist das Um und Auf eines langfristigen Erfolges. Beispielsweise die Marke McDonald’s: Seitdem in der Kommunikation die Themen “gesundes Essen” und “Übergewicht vermeiden” behandelt werden, steht McDonald’s nicht mehr für Billigessen, sondern für ein Lebensgefühl. Das muss aber auch ernst gemeint sein. Wer glaubt, dass man mit einer aufgesetzten Kampagne “Gut sein” etablieren kann, wird schnell aufgedeckt. Ein Unternehmer, dessen Grundthema seiner Arbeit “Nachhaltigkeit” ist, sich von einem Autohändler gleichzeitig aber ein SUV sponsern lässt, hat schnell ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und dies nicht nur wie früher bei seinen fünf Spezis, nein, bei seinen 600 Freunden auf Facebook. Genauso verhält es sich mit Unternehmensstrategien. Was früher unter den Teppich gekehrt werden konnte, wird heute öffentlich.
Die allererste Aufgabe jedes Unternehmens ist es die eigene Rolle zu klären. Wofür steht das Unternehmen, was sind die langfristigen Ziele? Vertrauen zu haben in die eigenen MitarbeiterInnen, diese sind die BotschafterInnen des Unternehmens. Kommunikation kann und darf sich nicht nur auf Unternehmenssprecher beschränken, Kommunikation ist eine strategische Aufgabe, der heute durch die sozialen Medien noch mehr Bedeutung zukommt als früher. Social Media bieten uns die Chance einer offeneren, ehrlicheren Zukunft in der es sich gut wirtschaften lässt.
Lassen wir uns das nicht durch Angst vor dem Medium zerstören.
Durch die Vielzahl bestehender sozialer Netzwerke (und es werden eher mehr als weniger in Zukunft) bekommt die eigene Website als Content Zentrale immer mehr Bedeutung. Ich sammle hier einige Links, die helfen sollen die eigene Website auf den Social Media Einsatz speziell für Google+ vorzubereiten.